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Was ist dran am Handel mit binären Optionen, gibt es Gewinner und Verlierer? Wer hat Zugang zu diesem Markt und wie hoch sind die Risiken für Neueinsteiger. Sind die Risiken beherrschbar, lassen sich diese minimieren? Gibt es Strategien und wer hat die Besten? Worum geht es dabei eigentlich? Alle diese Fragen und weitere Themen wollen wir in diesem Blog behandeln und freuen uns rege Kommentierungen.

Worum dreht es sich beim Binärhandel?

Nichts ist stärker in die Schlagzeilen seit der Bankenkriese  gerückt, wie der Binärhandel in dem täglich Trillionen von EUROS umgesetzt werden. Im Binärhandel werden in Sekunden hohe Gewinne und Verluste eingefahren.

Wie funktioniert das?

Vergleichen kann man diesen Handel mit Wechselstuben, bei denen man im Ausland die eigene Währung gegen Fremdwährung umtauscht. Dabei hat sich jeder schon geärgert, dass er im Regelfall nicht den gleichen Gegenwert für seine eigene Währung erhalten hat.

Wenn dies doch einmal der Fall gewesen ist, lag es vielleicht daran dass im „richtigen“ Land die Währung eingetauscht wurde. Das heißt der geringfügige Gewinn entstand aus den Wechselkursschwankungen.

Nun die Wechselkurse der einzelnen Währungen hängen wiederum sehr stark von der Außenhandelsbilanz der jeweiligen Länder ab.

Und nun nähern wir uns so langsam dem Thema Binärhandel. Denn der Binärhandel, originär auch Optionshandel und Devisenhandel genannt, hat sich mit der Computertechnik und deren Vernetzung rasant weiterentwickelt. So wird im Binärhandel im Sekundentakt mit Währungsschwankungen gehandelt. Ja Sie lesen richtig, mit diesen Währungsschwankungen wird gehandelt. Dieser Handel erfolgt in der Form, dass auf einen fallenden oder steigenden Kurs einer Währung gesetzt wird mit bis zu 85% Gewinn bei Erfolg! Also 2 Optionen steigend oder fallend. Dies erklärt langsam den Begriff des Binärhandels. So handelt es sich hierbei um einen digitalen Handel mit „1“ für steigenden Kurs „0“ für fallenden Kurs. Da dieser Handel aber wie schon gesagt in Sekunden abläuft, lässt sich dies nicht mehr von Menschen steuern, sondern die Steuerung erfolgt über Computerprogramme. Daraus leitet sich der Begriff „Binärhandel“ ab. Zu Recht spricht man auch vom Handel der Computer wobei dies allerdings nicht ganz korrekt ist. Eigentlich sind es die von Finanzmathematikern ausgetüftelten Rechen- und Analyseprogramme der Banken die gegeneinander antreten. Wenn diese Programme an der Börse aus dem Ruder laufen, hat man auch schon einmal gehört, dass der Handel an der Börse ausgesetzt wurde oder dass es zu einem fast Zusammenbruch an der Börse gekommen ist. Hier gäbe es noch viel mehr zu sagen, aber das würde uns hier an dieser Stelle zu sehr vom eigentlichen Thema wegführen.

Wir sprachen also von einem möglichen Gewinn von 85%! Dieser schnelle Erfolg birgt aber auch riesige Gefahren. So können diese Währungsschwankungen nur bis zu einem gewissen Grad über finanztechnische Fakten sogenannte Indikatoren vorhergesagt (besser gesagt voraus berechnet werden), denn wie im ganzen Börsengeschäft haben auch Gerüchte und Stimmungen sehr wohl großen Einfluss. Diesen Einfluss hat sich auch André Kostolany, ein Börsen- und Finanzexperte und ein als Spekulant auftretender Journalist, Schriftsteller und Entertainer ungarischer Abstammung zu nutze gemacht und riesige Gewinne an der Börse erzielt.

Wer darf, wer kann und wer sollte nicht mitspielen?

Nähern wir uns dem eigentlichen Thema. Kann eigentlich jeder und wenn ja, wie kann er an diesem großen Rad mit verdienen? Gibt es  Voraussetzungen, Spielregeln, Hilfestellungen und lässt sich vor allem das Risiko minimieren. Die Frage „wie?“ steht im Raum.

Damit beschäftigen wir uns in der nächsten Folge.

Schon jetzt lade ich recht herzlich zum kommentieren ein.

Christian Bernert

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