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 Beispiel: Montag, 22. April 2013 ÜBERBLICK

Letzte Woche fanden Treffen von Finanzministern und Zentralbankvertretern verschiedener Staaten statt. Die Vertreter Deutschlands versuchten während dieser Treffen die Position Deutschlands, eine Opposition zu den Aufweichungen der wirtschaftlichen Reformen Europas, zu verteidigen. Laut ihrer Meinung gibt es Symptome, dass sich durch diese Reformen eine Wachstumsbasis für die Wirtschaft Europas formen. Der deutsche Finanzminister und der Bundesbankpräsident Jens Weidmann gaben eine Stellungnahme über die Meinung bezüglich der Situation Europas, die beim Treffen der Finanzminister und Zentralbankvertreter der G20 Staaten am Donnerstag bekannt gegeben wurde. Eine Bewertung der Situation Europas dahingehend, dass mehr Stabilität einkehren könnte, wurde von allen Teilnehmern des Treffens allgemein unterstützt. Die Forderungen an Deutschland, eine etwas schwächere Politik zu erlauben, schwächen sich ab. Anfragen an Deutschland, die Politik der anderen EU-Staaten zu unterstützen wurden nicht so oft wie erwartet ausgedrückt. Die Führer der G20 Staaten geben zu, dass die Kredit- und Geldpolitik im Kampf gegen die Krise in Europa geholfen hat. Wolfgang Schäuble fügte hinzu, dass die Budgetdefizite der EU-Staaten sich in den letzten 3 Jahren zwei Mal verringert haben und bezog sich damit auf die Forderung der G20 Staaten, die Defizite dieses Jahr zwei Mal zu reduzieren. Er zeigte sich offensichtlich enttäuscht, dass während des Treffens in Washington keine Entscheidungen über weitere Ziele getroffen wurden. Des Weiteren bezweifelte er, dass diese Woche noch eine Vereinbarung gefunden werden könne. Er nahm an, dass die Stagnation in den Verhandlungen über das Budget-Defizit in den USA, die Errungenschaften der G20 Staaten verzögern könnten. Die Frage ist, ob das Ziel der Währungserleichterung als Versuch, einen Vorteil gegenüber anderen Nationen zu erhalten, zu bewerten ist. Die Vorhersage der Bundesbank für die Wirtschaft Deutschlands fällt dementsprechend vorsichtig aus. Erwartungen über eine mögliche Senkung der Zinsen durch die EZB, die im Interview mit dem Wall Street Journal letzte Woche geäußert wurden, signalisierten keine Absicht, die Politik zu ändern.

WÄHRUNGEN

EUR/USD

Der Euro befindet sich in einem Aufwärtstrend von 1,2747. Nach der Konsolidierung ist eine weitere Aufwärtsbewegung zu erwarten, der noch ein Anstieg folgen könnte. Das nächste Ziel in der Richtung nach oben liegt im Bereich von 1,3400. Unterstützung nach unten ergibt sich bei 1,2900. Ein Durchbrechen dieser Marke könnte einen weiteren Rückgang auf 1,2500 auslösen.

2

USD/JPY

Die Paarung verbleibt in ihrem Aufwärtstrend von 77,14. Das Abfallen von 99,94 wird als Konsolidierung des Aufwärtstrends betrachtet. Ein weiterer Anstieg ist zu erwarten. Das nächste Ziel dürfte im Bereich 1,0200 liegen. Unterstützung nach unten ergibt sich bei 95,50. Ein Verbleiben über dieser Marke wäre wichtig, um die Aufwärtsbewegung der Paarung beizubehalten.

GBP/USD

Das Pfund befindet sich in einem Aufwärtstrend von 1,4831. Das Abfallen von 1,5411 ist eine Konsolidierung des Aufwärtstrends. Unterstützung nach unten ergibt sich bei 1,48310. Sollte sie halten, wäre eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung sehr wahrscheinlich. Auf der anderen Seite wird ein Durchbrechen der Unterstützungslinie nach unten ein Ende des Aufwärtstrends signalisieren. In dem Fall dürfte das nächste Ziel in der Richtung nach oben im Bereich von 1,4500 liegen.

Montag, 22. April

02:00 Uhr NZD 12:30 Uhr USD

WIRTSCHAFTSDATEN

Kreditkartenausgaben im Jahresvergleich
Rede des Mitglieds im Offenmarktausschuss, William C. Dudley
Verbraucherstimmung

14:00 Uhr EUR
USD Verkaufszahlen bestehender Immobilien

18:30 Uhr GBP

Dienstag, 23. April

Rede des Mitglieds im geldpolitischen Ausschuss, Tucker

08:30 Uhr Zeitpunkt unbestimmt 10:00 Uhr 12:30 Uhr

12:45 Uhr 13:00 Uhr

14:00 Uhr 21:00 Uhr 23:50 Uhr

GBP Nettokreditaufnahme im öffentlichen Sektor EUR Spanien – Index der menschlichen Armut im

Quartalsvergleich
GBP CBI Auftragserwartung der Industrie
CAD Kerndaten des Einzelhandels im Monatsvergleich CAD Einzelhandelsdaten im Monatsvergleich
CAD Rede des BOC-Direktors Mark Carney
USD Blitz-Einkaufsindex im verarbeitenden Gewerbe USD Index für menschliche Armut im Monatsvergleich USD Verkäufe neuer Häuser
USD Richmond Fertigungsindex
NZD Offizielle Cash-Rate
NZD Zinsaussage der neuseeländischen Nationalbank JPY Dienstleistungspreisindex im Jahresvergleich

3

Mittwoch, 24. April

08:00 Uhr EUR 08:30 Uhr GBP Zeitpunkt EUR unbestimmt Zeitpunkt EUR unbestimmt

10:00 Uhr GBP 12:30 Uhr USD

Deutschland – Ifo-Geschäftsklima-Index BBA Baukreditgenehmigungen
Auktion deutscher 30-Jahresanleihen

Auktion italienischer 10-Jahresanleihen

CBI Realisierte Verkäufe
Kerndaten der Bestellungen langlebiger Wirtschaftsgüter im
Monatsvergleich

13:00 Uhr EUR 13:30 Uhr USD 14:30 Uhr USD 20:15 Uhr CAD

Donnerstag, 25. April

Belgien – NBB-Geschäftsklima-Index Rede des Finanzministers Jack Lew Rohölbestände
Rede des BOC-Direktors Mark Carney

USD Bestellungen langlebiger Wirtschaftsgüter im Monatsvergleich

Vorläufige BIP-Schätzung im Quartalsvergleich

08:30 Uhr GBP
GBP Dienstleistungsindex im 3-Monatsvergleich

12:30Uhr USD 14:00 Uhr USD 14:30 Uhr USD 22:45 Uhr NZD 23:15 Uhr JPY 23:30 Uhr JPY

Anträge auf Arbeitslosenunterstützung Rede des Finanzministers Jack Lew Erdgasbevorratung
Handelsbilanz

Einkaufsmanagerindex im Fertigungssektor

Freitag, 26. April

Tokio Kerndaten Verbraucherpreisindex im Jahresvergleich JPY Kerndaten – nationaler Verbraucherpreisindex im

Jahresvergleich

Deutschland – Importpreise im Monatsvergleich BOJ – Pressekonferenz

KOF Konjunkturbarometer

06:00 Uhr EUR
JPY Ausblick der Bank von Japan

Zeitpunkt JPY unbestimmt
07:00 Uhr CHF 08:00 Uhr CHF

Rede des SNB-Vorsitzenden Jordan EUR Geldmenge M3 im Jahresvergleich EUR Private Kredite im Jahresvergleich

12:30 Uhr USD
USD Vorabdaten – BIP-Preisindex im Quartalsvergleich 

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